Am Freitag musste sich ein Wiener DJ vor dem Wiener Straflandesgericht verantworten. Das Delikt: Cyber-Mobbing >> Seit sechs Monaten gibt es in Wien die Orientierungshilfe: Wie läuft's? >> Grätzelrundgang im Bauch der Gumpendorfer StraßeWetterkritik: Der Frühling kommt zurück, aber er lässt sich Zeit. Heute bekommen wir ein paar Sonnenstunden, bis zu 10 Grad und kräftigen Wind.
Guten Morgen! Erinnern Sie sich noch an #TechnoMeToo? Im Jahr 2023 wendeten sich nach ihrem Aufruf dutzende Menschen an die Wiener Aktivistin Frederika Ferková: Clubbesitzer, Veranstalter, DJs sollen Frauen begrapscht, bedrängt, missbraucht haben. Daniela Krenn sammelte hier im Falter die Geschichten zahlreicher Betroffener. Geschichten, die die Branche nach wie vor beschäftigen: Seit Februar diskutiert die internationale Techno-Szene erneut über Machtmissbrauch und mutmaßliche Fälle sexualisierter Gewalt, wie der Standard kürzlich berichtete. In Wien stieß die Bewegung Steine an, die bis heute rollen: Die Stadt Wien überarbeitete ihr Veranstaltungsgesetz – ab 1. Juli 2026 müssen Veranstaltungen ab 300 Gästen ein Awareness-Konzept vorlegen. Gleichzeitig setzte einer der Beschuldigten zur persönlichen Vendetta gegen Ferková und ihre Mitstreiterinnen an. Am Freitag musste er sich wegen Cyber-Mobbings vor Gericht verantworten. Wie das ausging, erzähle ich Ihnen gleich. Außerdem hat sich Soraya Pechtl angesehen, wie das Buddy-Programm der Stadt für minderjährige Straftäter funktioniert. Und Florian Holzer flaniert mit uns durch den Bauch der Gumpendorfer Straße. Einen schönen Tag wünscht Viktoria Klimpfinger
Heute für Sie auf falter.at:Lesen Sie gerne kluge Kolumnen? Dann haben wir heute drei Tipps aus dem aktuellen Falter für Sie: „Mein Jüngerer wurde soeben 14. Traditionell gab es diese riesigen Zahlenluftballons für ihn. Diesmal bin ich am Schottentor gestanden, mit einem 1er- und einem 4er-Luftballon. Der Wind war stark und vor allem der Vierer hat begonnen, mir ins Gesicht zu klatschen oder auf den Kopf zu hauen.“ Heidi List löst in der City einen Anfall von Massenheiterkeit aus. „Können wir etwas von unseren nächsten Verwandten für den Frieden lernen? Der renommierte Zoologe Frans de Waal forschte dazu bei Schimpansen, die ebenso wie wir Freunde und Rivalen sind, sich streiten, aber gleichzeitig auch ein starkes Verlangen nach Freundschaft haben.“ Peter Iwaniewicz findet Konfliktlösungs-Vorbilder im Reich der Tiere. „Früher hat mich vieles gestört, das ich heute ganz anders bewerte. Zum Beispiel die Frage: ,Woher kommst du?’ Heute ist mir das egal, in manchen Fällen finde ich das Interesse an meiner Person sogar nett. Ist es, weil diese Frage eine Chance ist, endlich wieder über sich selbst zu reden?“ Melisa Erkurt freut sich mittlerweile über Fragen nach ihrer Herkunft.
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„123 Stories” Ein Wiener DJ wurde am Freitag wegen Cyber-Mobbings verurteilt. Ein Nachbeben der Techno-Me-Too-Bewegung. Gewalt im digitalen Raum hat viele Gesichter. Eines davon saß am Freitag in Wien vor Gericht. Ein Wiener DJ – wir nennen ihn: B. – musste sich wegen „fortdauernder Belästigung im Wege einer Telekommunikation oder eines Computersystems” verantworten. Kurz: Cyber-Mobbing. In über 120 Fällen. Immer wieder postete er Fotos und Montagen des Opfers mit wüsten Beleidigungen, Aufnahmen des höchstpersönlichen Lebensbereichs und schließlich sogar die Privatadresse. Die Geschädigte ist keine Unbekannte: Aktivistin Frederika Ferková, selbst ehemalige Veranstalterin und Mitgründerin des Techno-Kollektivs Hausgemacht, verklagte im Vorjahr etwa einen Mann wegen eines Dickpics, bekam Recht und ebnete so den Weg für den sogenannten Dickpic-Paragrafen im Strafgesetzbuch (wir haben damals hier berichtet). Zur Anklage der Staatsanwaltschaft kamen am Freitag drei Privatbeteiligte, die B. üble Nachrede und Beleidigungen vorwarfen. |
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| Symbolbild (© Gilles Lambert/Unsplash) |
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Er bekannte sich in allen Punkten schuldig. Sein Verteidiger spricht dennoch von einem „persönlichen Hickhack” – Raunen im Saal. Quid pro quo, so die Erzählung. Immerhin habe Ferková seinem Mandanten im Zuge der Techno-Me-Too-Bewegung sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Das Verfahren gegen ihn wurde eingestellt. Die Ermittlungen hätten ihn aber „emotional getriggert”. So getriggert, dass er seitdem kontinuierlich online gegen Ferková schoss. Sie machte die Beleidigungen auf Social Media öffentlich und zog vor Gericht. Ob sie gekränkt gewesen sei, sich geärgert habe, will der Richter am Freitag wissen. „Natürlich bin ich gekränkt”, sagt Ferková. Sie sei deshalb aus der Branche ausgestiegen. „Ich werde seit zweieinhalb Jahren verfolgt”, sagt B.. Für ihn ist er das wahre Opfer, er ortet eine Verschwörung, droht immer wieder mit kompromittierenden Enthüllungen, die bis heute auf sich warten lassen. Eigentlich wollte er am Freitag ja eine pressewirksame Bombe platzen lassen, aber das überlasse er nun doch lieber den „Staatsbehörden“. Gegen B. haben diese Staatsbehörden ungefähr ein Jahr lang wegen Cyber-Mobbings ermittelt. Im Februar wurde er sogar kurzzeitig festgenommen, weil er trotzdem unbehelligt weiter postete. Angeblich der erste Haftbefehl in Österreich wegen dieses Delikts. Um 7:45 Uhr saß er ein, um 14:15 Uhr wurde er wieder entlassen mit der Weisung, die Postings zu unterlassen. „Daran haben Sie sich gehalten, oder?”, will der Richter am Freitag wissen. B. wackelt mit dem Kopf. „Ich tu’ mein Bestes, es ist ein langer Prozess.” Ob er Vorkehrungen für die Zukunft getroffen hat? „Ich habe jetzt einen Social Media Manager.” Aber keine Einkünfte, sagt er. Die Aufträge würden durch die Anschuldigungen gegen ihn ausbleiben. Auf Social Media wirbt er allerdings immer wieder mit seinen Gigs. Nach einer knappen Stunde verliest der Richter das Urteil. Es hat schon etwas Eigentümliches, wenn Vertreter der Justiz mit steinerner Miene Wendungen wie „Hurenkind” und „Asshole” vortragen. B. bekommt eine bedingte Haftstrafe von sechs Monaten, drei Jahre Probezeit und muss Schadenersatz zahlen. Für Cyber-Mobbing dieses Ausmaßes ist die Strafe verhältnismäßig mild – der Strafrahmen hätte bis zu drei Jahre hergegeben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 462 Anzeigen gab es laut Cybercrime-Report im Jahr 2024 in Österreich wegen Cyber-Mobbings. Im selben Jahr gab es 25 Verurteilungen im Zusammenhang mit dem Delikt. Ferkovás Anwalt Philipp Springer sieht hier gravierende Gesetzeslücken, speziell bei verschwindenden Postings über Snapchat oder Instagram-Stories, die nur 24 Stunden sichtbar sind. Laut Gesetzestext muss die fortdauernde Belästigung „für eine längere Zeit wahrnehmbar” sein. „In diesem Fall waren es 123 Stories, das hat das 24-Stunden-Argument entkräftet”, sagt Springer über den aktuellen Fall. Einsichtig verhält sich B. während des Prozesses nur bedingt. Immer wieder nickt er der Presse verschwörerisch zu. „Lassen Sie das sein”, rät ihm der Richter am Ende und meint die Postings, B. unterbricht ihn: „Herr Richter, das war one for the team, ich spreche für viele Opfer.” Welches Team, erfahren wir nicht. |
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Stadtnachrichten | Sind Sie auch im Urlaub? Heute haben ja die Osterferien begonnen. Die Wiener Linien nutzen die Zeit für Bauarbeiten. Die U6 fährt nicht zwischen Währinger Straße und Jägerstraße, Sie können auf die Straßenbahnlinie 12 ausweichen. Der 13A fährt während der Ferien nur zwischen Hauptbahnhof und Neubaugasse. Die Badner Bahn fährt nicht zwischen Vösendorf/ Siebenhirten und Wiener Neudorf.
Das Kino ist tot? Von wegen. 12,2 Millionen Kinobesuche zählte die Wirtschaftskammer im Vorjahr in Wien, wie der ORF berichtete. Das ist ein Anstieg um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf Einnahmen umgerechnet sind das 113,4 Millionen Euro, ein Plus von 10,7 Millionen Euro. |
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Stadtgeschichten | | Hey, Buddy!Über die Orientierungshilfe sollen minderjährige Straftäter wieder auf die richtige Bahn gebracht werden. Wie läuft das Programm? Im Frühjahr 2025 hat Wien ein Thema besonders beschäftigt: die Jugendkriminalität. Einige wenige Kinder und Jugendliche brachen in Autos und Geschäfte ein, sie sorgten mit Diebstählen und Schlägereien für Schlagzeilen. Manche von ihnen waren noch nicht einmal 14 Jahre alt. Vor sechs Monaten startete Jugendstadträtin Bettina Emmerling (Neos) in Wien deshalb die sogenannte Orientierungshilfe, ein Buddy-Programm für minderjährige Intensivtäter. Wie läuft das? Gut, wenn man die Beteiligten fragt. In Wien gibt es derzeit 18 Kinder (unter 14 Jahren), die mehr als 15 Straftaten pro Monat verüben. Vier von ihnen sind aus erlebnispädagogischen Projekten, zum Beispiel auf Almen, der MA 11 (Kinder- und Jugendhilfe). Die anderen 14 haben seit einem halben Jahr einen Orientierungshilfe-Buddy vom Verein „Rettet das Kind”. Die Betreuer sind mindestens dreimal pro Woche in Kontakt mit den Kids. Das Ziel des Programms ist es, eine langfristige Beziehung aufzubauen und die Jungen zurück auf den richtigen Weg zu bringen. | | Johannes Köhler (MA 11), Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (NEOS) und Christian Reiner (Verein „Rettet das Kind“) bei der Präsentation der Orientierungshilfe im September. (© APA/ROLAND SCHLAGER) | Von diesen 14 Kindern, die eine Orientierungshilfe bekommen, würden 10 gute Fortschritte machen, hieß es am Freitag bei einem Pressegespräch im Büro von Emmerling. Drei hätten gar keine Straftaten mehr begangen und bei sieben sei die Zahl der Delikte deutlich zurückgegangen. „Die anderen vier sind schwieriger zu erreichen”, sagte Christian Reiner, Geschäftsführer von „Rettet das Kind“. „Aber auch sie sind nicht unbelehrbar“ und würden Verbesserungen zeigen. Die Kinder in der Orientierungshilfe sind im Alter von zehn bis 13 Jahren und haben bereits einiges erlebt. „Sie wurden massiv vernachlässigt“, sagte Reiner. Teilweise seien sie bereits im Alter von fünf auf sich selbst gestellt gewesen, hätten sich Essen und Kleidung besorgen müssen. Andere hätten drogensüchtige oder gewalttätige Eltern. „Für viele ist die Kriminalität die Normalität“, so Reiner. Es brauche deshalb viel Zeit, um dieses Verhalten zu ändern. Um das zu schaffen, gehen die Buddys mit den Kindern rodeln, Trampolin springen, machen Hausübungen und sie reden dabei über ihre kriminellen Erfahrungen. „Wir merken, dass die Kinder die Beziehungen gut annehmen“, so Reiner. Das Projekt soll nach einem Jahr evaluiert werden. Aber Stadträtin Emmerling ließ am Freitag bereits durchblicken, dass es wegen des Erfolgs wohl verlängert werden wird. |
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Grätzelrundgang | | Gumpendorfer Straße, der Bauch (1060) | | © ARGE KARTO | Nach dem innerstädtischen „Kopf“ und dem bürgerlich-vorstädtischen „Herz“ der Gumpendorfer Straße schauen wir uns diesmal den weniger schicken Bereich zwischen Apollo-Kino und Brückengasse an. Rein quantitativ ist keinesfalls weniger los, im Gegenteil, die Szenerie ist aber sehr durchmischt. Augenblicklich ein wenig von Baugerüsten versteckt wird eines der skurrilsten Lokale dieser Etappe, nämlich Teddy’s American Diner. Vor zehn Jahren machte der frühere Schiffskoch und immer noch Elvis-Fan Florian Kandler sein Burger-Lokal auf und ließ es nicht mit dem typischen Burgerlokal-Einheitsbrei einrichten, sondern holte sich Vintage-Mobiliar aus den USA. Gängigste Bestellung sei der Cheeseburger, verrät der Koch, und zwar, weil er so „normal“ sei. Die Passage bis zur Esterhazygasse ist dann ein bisserl karg, ab dann wird’s wieder dicht und divers. Die bunte Retro-Underground-Bar Monic, die Edel-Kantine Topf & Deckel, das Neo-Kaffeehaus Equilibrium, das Hotel-Café Lemon Tree, das kürzlich vom Kunsthandwerkscafé Apa-to zum Specialty-Café gewordene Josua. Alles wunderbar, das Beste ist aber immer noch Brass Monkey, vor 13 Jahren von der Griechin Athina Zoi gegründet, mit seinem Holztisch, den Fliesen und der Kreidetafel ein besonders kuscheliges Exemplar von Coffeeshop. Der Espresso der kleinen Athener Rösterei Taf ist immer noch super. Okay, das Mehlspeisenprogramm mit seinen Cupcakes und Bananabreads könnte einmal ein Update erfahren. Andererseits muss, wer wirklich tolle Patisserie will, eh nicht weit gehen, das Peti Pari ist gleich gegenüber. Die Polin Anna Idzik sorgt seit acht Jahren für Croissants, die zu den besten der Stadt zählen. Bei den Macarons würde ich sie sogar an die Spitze setzen. Ihre absolute Spezialität sind neben wunderschönen Tartes und Tartelettes aber die so genannten Financières, saftige Mandelküchlein, die sie auch mit Mohn und Kürbiskernen bäckt. Den gesamten Grätzelrundgang mit allen eingezeichneten Lokalen finden Sie hier. |
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Anzeige | | Freiheit auf dem Fahrrad Die Neuauflage des Buchs Grenzenlos Radeln beinhaltet nun auch die GPS-Daten der einzelnen Touren. Damit wird der ehemalige Eiserne Vorhang an der österreichisch-tschechischen Grenze zum Radler-Hotspot. Es geht von Aigen-Schlägl, über Weitra, Znojmo und Breclav bis Hohenau. Anfang und Ende jeder Route sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Der Radreiseführer weist den Weg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in den Orten, beschreibt Naturschönheiten sowie historische Ereignisse und stellt für die Region charakteristische Themen in kurzen Lesetexten vor. Zudem enthält er einen kleinen Sprachführer und wichtige Informationen zur Reiseplanung. faltershop.at |
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Frage des Tages | 54 gemeinnützige Bauvereinigungen (GBV) gibt es in Wien. Wie hoch ist der Anteil von GBV-Wohnungen am Wiener Mietwohnungsbestand?1. 10 Prozent 2. 16,5 Prozent 3. 27 Prozent Auflösung von Freitag: Nach dem Schloss Schönbrunn ist das Belvedere laut Statistischem Jahrbuch der Stadt Wien das Museum mit den meisten Besuchern (nicht die Albertina oder das Technische Museum). |
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Event des Tages | | AUSGEWÄHLT VON GERHARD STÖGER |
| LiteraturDer letzte Montag im Monat ist Blumenmontag. Diese Lesereihe, die seit 2018 im Währinger Café Stadtbahn stattfindet, gehört zu den coolen Literaturveranstaltungen der Stadt: Sie ist selbstorganisiert und von wildem Charme. Das Programm gestalten die Fotografin Apollonia T. Bitzan, die Dichterin Lydia Haider, der Performer jopa jotakin und die Autorin Mercedes Kornberger. Heute mit dabei sind die Autorin Ilse Kilic, der Buchblogger und Literatur-Influencer Tino Schlench sowie die Dramatikerin Gerhild Steinbuch, ihres Zeichens Vorständin des Instituts für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. (Sebastian Fasthuber) Café Stadtbahn, 20.15 |
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Buchkritik | Katerina Poladjan: Goldstrand Bereits im August 2025 erschienen, wurde Katerina Poladjans Roman „Goldstrand“ beim Deutschen Buchpreis ignoriert, dafür vergangene Woche mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik bedacht. Wie bereits im Vorjahr hat die Jury wieder den mit Abstand kürzesten Roman prämiert. Auf 160 Seiten bettet die aus Moskau gebürtige Autorin, Jahrgang 1971, die Biografie ihres Protagonisten Eli in rund 100 Jahre Welt-und Familiengeschichte ein. Das deutsche Feuilleton hat „Goldstrand" einigermaßen einhellig abgefeiert – für das Raffinement der Konstruktion, die bildstarke, magische Sprache, die heitere Leichtigkeit der Umsetzung eines gewichtigen Themas. Wahr ist vielmehr, dass der Roman alles unternimmt, um seine mäßig originellen Thesen über die Fragwürdigkeit biografischer Selbstentwürfe auf möglichst umständliche und manierierte Weise an die Leserschaft zu bringen. … (Klaus Nüchtern) Die gesamte Rezension und mehr über das Buch unter faltershop.at |
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Feedback | Das Foto wurde zur rechten Zeit ins Bild gebracht. Wissende sehen vor dem Gebäude der Stadtgartendirektion die wunderschöne Magnolie in Blüte. Und so sieht sie in Vollblüte aus: Wien bei Tag und bei Nacht | Der berühmte Magnolienbaum vor dem Stadtgartenamt am Heumarkt | Facebook Als ich vor einigen Tagen dort war, war es aber noch nicht so weit. B. Braunschmidt
Eigentlich möchte ich der Fini ja selbst meine Meinung sagen, aber mangels E-Mail-Adresse muss ich meine Verwunderung bei Ihnen deponieren: Ich hoffe, die Gute hat wirklich nachhaltig triftige Gründe, vor ihrer Verpflichtung zum Agieren in der Kolumne zu kneifen; Zeitausgleich-Tag gut und schön, aber auch bei dem Arbeitsanfall schon bissl frech… Ich komme ohne Fini Booster kaum in die Gänge; und werde als Opfer dieser Verantwortungslosigkeit nicht die einzige sein…. An Sie: Freundliche Grüße (Und: ich hoffe, dass Sie Konsequenzen folgen lassen wie Ball-Entzug etc!) Susanne Turecek
Ich habe wieder einmal sehr gelacht beim Lesen von Frau Dusls gesammelten Juwelen. Mit Fußball holt mich keiner hinterm Ofen hervor, aber die dazugehörige Sprache... zum Weinen schön! Danke! L. S. |
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