✍ Liebe Eltern, ein bisschen Jubel ist angebracht, denn Sie lesen die bereits 10. Ausgabe unseres Kind in Wien Eltern-Newsletters! Danke, dass Sie uns abonniert haben und ein Hallo an alle, die neu dazugekommen sind. Wenn Ihnen gefällt, was wir machen, dann empfehlen Sie uns gerne weiter, wir freuen uns immer über Ihr Feedback. Schreiben Sie uns Ihre Wünsche, Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge gerne an kiwi@falte...
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Die für November recht milden Temperaturen laden dazu ein, die letzten Sonnenstrahlen in der herbstlichen Landschaft zu genießen. Foto: Pexels

Liebe Eltern,

ein bisschen Jubel ist angebracht, denn Sie lesen die bereits 10. Ausgabe unseres Kind in Wien Eltern-Newsletters! Danke, dass Sie uns abonniert haben und ein Hallo an alle, die neu dazugekommen sind. Wenn Ihnen gefällt, was wir machen, dann empfehlen Sie uns gerne weiter, wir freuen uns immer über Ihr Feedback. Schreiben Sie uns Ihre Wünsche, Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge gerne an kiwi@falter.at. Wir wollen diesen Newsletter im Dialog mit Ihnen gestalten, also melden Sie sich!

Letzte Woche hatte ich ja groß etwas von Kraftsammeln angekündigt, das hat natürlich nicht geklappt - Sie wissen ja, kleine Kinder. Unter anderem tun wir uns gerade schwer, von einer Aktivität zur nächsten zu wechseln, zum Beispiel vom Kindergarten zum Tanzkurs. Zu diesen Übergängen haben uns auch Fragen einer Leserin erreicht, deren Kind damit ebenfalls Schwierigkeiten hat. Unsere KIWI-Expertin Mag. Vivien Kain hat geantwortet.

Unser Anspruch ist, uns nicht nur mit der persönlichen Ebene zu befassen, wir wollen immer auch rauszoomen und uns gesamtgesellschaftlichen Problemen widmen: Die Freizeitpädagog:innen streiken, das System Schule droht zusammenzubrechen. Eine Zusammenfassung der Ereignisse am Bildungssektor finden Sie weiter unten.

Und da es noch immer nicht so wirklich kalt ist, verlängern wir noch einmal die Outdoor-Saison und legen Ihnen erneut einen Ausflug an Herz. Diese Woche geht's in den Naturpark Purkersdorf zu Tieren und feinen Spielplätzen. Dazu natürlich wie immer unsere Event-Tipps, ein extra langes Leinwand-Special über das Kinder Filmfestival und unsere Empfehlungen der besten Kinderbücher.

Eine schöne Woche wünscht

Bild von Barbara Fuchs
Ihre Barbara Fuchs
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Alterserweiterte Gruppen, offenes Arbeiten, ein bilinguales Konzept: Die Pädagogik von KIWI – Kinder in Wien ist ganz darauf ausgerichtet, Kinder achtsam und ganzheitlich in ihrer Autonomie und in ihren sozial-emotionalen Kompetenzen zu fördern. Sie fühlen sich angesprochen? Eine Übersicht über unsere 93 Kindergärten und Horte in ganz Wien finden Sie hier – Voranmeldungen sind jederzeit möglich!


Das System Schule: Streik und Probleme ohne Ende

Wenn Sie Kinder im Schulalter haben, dürfte gestern Ihr Organisationstalent gefordert gewesen sein. Denn die Freizeitpädagog:innen von 142 Wiener Volksschulen haben den ganzen Tag Betriebsversammlungen abgehalten – was wiederum bedeutet, dass die Nachmittagsbetreuung vielerorts ausgefallen ist. 

Die Mitarbeiter:innen fordern höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Hintergrund: Ende Oktober ist die dritte Verhandlungsrunde zu den Kollektivverträgen für die 130.000 Beschäftigten in der Sozialwirtschaft ergebnislos zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft GPA will eine Lohnerhöhung von 15 Prozent (mindestens 350 Euro), das Angebot der Arbeitgeber:innen liegt bei 7,5 Prozent (mindestens 150 Euro). Am 16. November werden die Verhandlungen wieder aufgenommen. Mehr dazu lesen Sie von Soraya Pechtl hier im FALTER.morgen.


Auch in den Regelschulen brennt der Hut. Es fehlt in allen Bundesländern an Personal. Das Bildungsministerium will nun potenzielle Lehrkräfte mit einer Kampagne für den „Klasse Job“ in der Schule ansprechen. Strukturelle Mängel im Schulsystem bleiben von solchen Aktionen unberührt, kritisiert die Vorsitzende des Vereins „Bildung-Grenzenlos“ Heidi Schrodt in ihrem Gastkommentar aus dem FALTER 44/22.

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© AK Wien/Lukas Beck

L14 – Schule & Beruf – Wohin mit 14?

AK Bildungs- und Berufsmesse 14.-19.11.

Bei der L14 sollen Jugendliche Orientierungshilfen für die Frage „Wohin mit 14?“ bekommen. Die Schüler:innen erwartet ein breites Informations- und Beratungsangebot zu Lehrberufen und weiterführenden Schulen. Dieses Jahr wird die Messe sowohl im AK Bildungszentrum als auch online unter www.l14.at stattfinden.


Frage an die KIWI-Expertin

Was kann ich tun, wenn meinem Kind „Übergänge“ schwerfallen, Frau Kain?

Eine KIWI-Leserin schildert, dass ihr Kind im Volksschulalter Probleme damit hat, von einer Aktivität zur Nächsten zu wechseln. Psychotherapeutin Mag. Vivien Kain erklärt, was die Gründe dafür sein könnten.

Bild von Univ. Lektorin Mag. Vivien Kain
Univ. Lektorin Mag. Vivien Kain
Psychotherapeutin in der Kinderarztpraxis Schumanngasse
KIWI-Expertin

Kind in Wien: Mein Kind geht in die 1. Klasse Volksschule. Nach dem Abholen aus der Nachmittagsbetreuung ist es immer komplett aufgedreht. Was soll ich tun?

Vivien Kain: Der Übergang vom Kindergarten ins Schulleben und die dabei vollzogene Entwicklungsphase bedeutet für jedes Kind auf den Ebenen der Emotionen, der Kognition und der Sozialisation Veränderungen und viele neue prägende Erfahrungen. Mit diesen geht jedes Kind anders um, jede:r entwickelt unterschiedliche Ressourcen und Resilienzen zum Ausgleich und zur Erhaltung der innerpsychischen Stabilität.

Erfahrungsgemäß benötigen die Kinder das erste Semester der ersten Klasse, um sich an die veränderte Lebensrealität zu gewöhnen. Es wird daher empfohlen, die ersten sechs Monate die regelmäßigen wöchentlich stattfindenden sportlichen oder kreativen Aktivitäten möglichst auf einen Nachmittag pro Woche zu begrenzen, um dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich in den neuen Alltag und die neuen Verpflichtungen in Ruhe einfinden zu können.

Kind in Wien: Wenn wir danach gleich in den Park oder zu Nachmittagskursen gehen, kommt mein Kind mit anderen Kindern ins Streiten. Wenn wir nach Hause gehen, ist es auch zu aktiv. Wie gehe ich damit um?

Kain: Am hilfreichsten ist es, sich wohl hier die Frage zu stellen, was Ihr Kind auch schon vor dem Eintritt ins Schulleben am besten entspannt und beruhigt hat bzw. womit es am brauchbarsten aufgestaute Affekte im Sinne seiner Emotionsregulation abführen konnte. Davon darf es dann in den ersten Monaten reichlich geben!

Manche Kinder brauchen die körperlich-motorischen Aktivitäten und den sozialen Kontakt mit der Familie oder Gleichaltrigen, andere benötigen dagegen Ruhe und dürfen sich hier mit einem Hörbuch, ihren Legosteinen oder einem Malbuch zurückziehen.

Da das Kind sich in dem Alter auch in einer Entwicklungsphase befindet, in dem es schon besser erspüren und erfassen kann, was ihm guttut und es auch sehr wichtig ist, bereits das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu erkennen, kann ich nur empfehlen, Ihr Kind in einem ruhigen Moment selbst zu fragen, was es meint nach der Schule zu brauchen.


Mehr zum Thema Übergänge lesen Sie in der Langfassung des Interviews.

Haben auch Sie Fragen rund um das Thema Kinder und Familienleben, die Sie unseren KIWI-Expert:innen stellen möchten? Dann schreiben Sie uns gerne eine Mail an kiwi@falter.at!


Jetzt für Kindergartenplatz online anmelden

Eltern, die einen Betreuungsplatz für das Jahr 2023/24 in einem städtischen Kindergarten suchen, können das ab sofort bis 31. Dezember hier online tun, oder aber das Anmeldeformular telefonisch (Tel. +43 1 277 55 55) bestellen und dann per Post, Mail oder Fax an die Servicestelle der Stadt Wien – Kindergärten schicken.

Sollte Sie einen privaten Träger bevorzugen, dann lesen Sie hier alle Informationen nach, in der KIWI-Ausgabe #2 haben wir einige Betreuungseinrichtungen und die Abläufe bei der Anmeldung für Sie aufgeschrieben.


Raus aus der Stadt

Naturpark Purkersdorf

Naturparkzentrum Purkersdorf im Herbst
Im Herbst zeigt sich das Naturparkzentrum Purkersdorf von seiner besten Seite. Foto: Naturpark Purkersdorf

Am westlichen Rande von Wien liegt der 75 Hektar umfassende Naturpark von Purkersdorf direkt im Wienerwald. Der Park ist zu jeder Zeit frei und gratis zugänglich. Es gibt einiges zu entdecken, darunter gleich beim Eingang Purkersdorf auf der Kellerwiese ein großes Tiergehege mit Schafen, Zwergziegen und Esel sowie einen großen Spielplatz. Von dort gehen einige Wanderrouten und ein Naturlehrpfad weg, unter anderem zum Naturparkzentrum, wo sich ein Wildgehege und ein Spielplatz mit Fokus auf Naturmaterialien befinden. Weitere Routen führen zu einer Aussichtsplattform oder zur Aussichtswarte Rudolfshöhe. Eine Karte mit allen Wegen und Gehzeiten finden Sie hier. Der Naturlehrpfad ist nur bedingt für geländegängige Kinderwägen geeignet.


Es herrscht Leinenpflicht für Hunde, das Fahrradfahren ist nicht gestattet.

Naturpark Purkersdorf, Hauptplatz 1, 3002 Purkersdorf

Öffentliche Anreise: ÖBB REX/S50, 7/14 min von Wien-Hütteldorf bis Station Purkersdorf-Zentrum, von dort 5 min Fußweg bis zum Zugang Kellerwiese.


Event-Tipps

Viel mehr als Marionetten

Schauspiel, Pantomime und Livemusik: „Pùnkitititi!“ zeigt alles. Foto: Marionettentheater/Bernhard Müller

Marionettenspiel, Objekttheater, Schauspiel, Pantomime und Livemusik (für Erwachsene und Kinder). Florian Willeitner hat Mozarts Musik in „Pùnkitititi!“ für sein Pool of Invention Ensemble neu arrangiert. Die zehn Puppenspieler:innen bewegen in dieser faszinierenden Inszenierung von Doug Fitch über 50 Objekte und Figuren. In der rasanten Szenenabfolge entwickelt sich die Geschichte auch zu einer unterhaltsamen Reise zum eigenen Ich. Ab 4 Jahren. (Miriam Damev)

Das Muth, Freitag (11.11.), 11.00, 19.30 Uhr, Samstag (12.11.), 15.00, 19.30 Uhr


Schulfrei, Eintritt frei!
Zu Ehren des niederösterreichischen Landespatron, dem Heiligen Leopold, haben Kinder in Wien und Niederösterreich (warum auch immer) schulfrei. Anlässlich des Feiertages gibt es an diesem Tag im namensverwandten Leopold Museum ein umfangreiches Programm für Kinder, Jugendliche und Familien, darunter Workshops, Führungen und das offene Kinderatelier für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Der Eintritt ist zur Feier des Tages frei!

Leopold Museum, Dienstag (15.11.), 10.00 bis 21.00 Uhr


Feine Musik
Matthäus Bär ist noch immer mit seinen besten Kinderliedern auf Abschiedstournee, diesmal ist der Wiener Kinderliedermacher beim Europavox Festival zu Gast mit einem Unplugged Akustik-Set. Der Eintritt ist frei, empfohlen ab 3 Jahren.

Wuk, Samstag (11.11.), 16.00 Uhr


Abenteuerliches Theater

Einmal rund um die Welt in kurzer Zeit, bitte! Foto: Jules Stipsits

Die Kindertheater-Truppe Schneck & Co ist wieder einmal mit dem Jules Verne Klassiker „In 80 Tagen um die Welt“ unterwegs. Die abenteuerliche Geschichte einer Weltreise kommt als Kinderkrimi mit viel Musik auf die Bühne. Für Kinder ab 5 Jahren. (Sara Schausberger)

Stadtsaal, Sonntag (12.11.), 15.30 Uhr


Kreatives Werken
Im Familienworkshop Goldschätze begeben sich die Teilnehmer zuerst auf Museumstour: Von den Tafelbildnern des Mittelalters bis zu den schillernden Werken Gustav Klimts wird das Gold in der Kunst gesucht. Im Atelier wird dann anschließend ebenfalls mit „Gold“ gearbeitet. Für die ganze Familie (Oma, Opa, Tante, Onkel, Cousin:e) geeignet, ab circa 3 Jahren.

Belvedere, Oberes Belvedere, Samstag (12.11.), 15.00 Uhr


Shopping macht immer glücklich
Ja, auch am Fesch'markt gibt es Sachen für Kinder. Nicht nur Erwachsene können sich hier Inspirationen für das Christkind holen, auch für die Kleinen finden sich feine Dinge, die in ein stilvolles Kinderzimmer und Kasten gehören. Auch mit Babys in der Trage gut machbar.

Ottakringer Brauerei, Freitag (11.11.), 14.00 bis 20.00 Uhr, Samstag (12.11.), 10.00 bis 20.00 Uhr, Sonntag (13.11.), 10.00 bis 19.00 Uhr


Kunstsinniges Baby

Die Ausstellung „Mahlzeit“ rund um das Essen erfreut Groß und Klein Foto: Izumi Miyazaki

Und schon wieder geht es ins Museum mit Baby: diesmal in die Ausstellung „Mahlzeit“. Bei der einstündigen Führung erfahren Jungeltern alles rund um das Thema Essen und Trinken in der Kunst. Tragen, Kinderwagen und Fläschchen willkommen. Anmeldung hier erforderlich!

Dom Museum, Freitag (11.11.), 10.30 Uhr


Nur für Eltern
Erziehungsratgeber einmal anders: Jan Uwe-Rogge, Autor zahlreicher Elternratgeber, gastiert mit seinem humorvollen Vortrag in Wien und gibt dabei hilfreiche Tipps und beantwortet auch Publikumsfragen. Hier gibt es noch Tickets. Babys sind natürlich herzlich willkommen, die Kinderwagenparkplätze sind beschränkt, es empfiehlt sich also die Trage. Gerne können die Kleinsten auch auf einer Decke im Kinosaal bespaßt werden. Danach gibt es auf dem babymamas.at-Event auch Möglichkeit zum Austausch unter Jungeltern.

Votiv Kino, Donnerstag (10.11,), 10.00 Uhr


Leinwand-Abenteuer Special: Kinderfilmfestival
Bild von Sara Schausberger
VON SARA SCHAUSBERGER

Schweinspalatschinken und blaue Pancakes: Neun Tage des Kinderfilms

Schwedische Komödie ab sieben Jahren: „Mini-Zlatan und der liebste Onkel der Welt“ beim Kinderfilmfestival. Foto: Simon Olsson

Ella hat zwar Eltern, die sich nicht sonderlich für sie interessieren, aber dafür einen Onkel, der ihr bester Freund ist. Er glaubt an ihr Fußballtalent und liebt genauso wie sie Monster. Die beiden verspüren denselben Hass auf Schweinspalatschinken und singen leidenschaftlich gern Karaoke.

Doch dann kommt Steve, Tomys neuer Freund. Als Tomy überlegt, ihm einen Heiratsantrag zu machen, versucht Ella dies mit allen Mitteln zu verhindern: Sie schmuggelt etwa zwei Ratten in Tomys Wohnung oder schneidet Steve absichtlich eine schreckliche Frisur.

„Mini-Zlatan und der liebste Onkel der Welt“ (ab sieben Jahren) bringt queere Lebenswelten ein, ohne dies extra kommentieren zu müssen. Das macht die schwedische Komödie mit ihren zum Teil sehr schrulligen Figuren so sympathisch.

Christian Los Film eröffnet das 34. Internationale Kinderfilmfestival, das neun Tage lang in drei Wiener Kinos stattfindet. Spielfilme und Kurzfilme für junges Publikum stehen auf dem Programm, sie werden in Originalsprache gezeigt und vor Ort deutsch eingesprochen. Für die Jüngsten gibt es das Kurzfilmprogramm „Drinnen, draußen, nebenan“ (ab vier Jahren), für das jugendliche Publikum ab 14 Jahren stehen heuer, im Europäischen Jahr der Jugend, zwei Filme auf dem Spielplan: die französische Milieuschilderung „Beste Freundinnen“ und die argentinische Liebesgeschichte „Sublime“.

Besonders sehenswert ist die kanadische Drama-Komödie „Mein ganz eigener Zirkus“ (ab zehn Jahren) von Miryam Bouchard. Darin fährt Laura mit ihrem Vater in einem Wohnwagen durch die Provinz. Bill arbeitet als Clown, sie ist seine persönliche Assistentin. Während Laura wirklich gern einfach in die Schule gehen würde, möchte er kein fades, gewöhnliches Leben führen. Bei ihm gibt es blaue Pancakes, die Tomaten fürs Sandwich zerquetscht er mit der Faust, und die Flöte spielt er mit dem Nasenloch. Subtiler Humor durchzieht den Film, der gekonnt zwischen lustigen Momenten und melancholischen Szenen hin und her wechselt. Trauer und Komik liegen bekanntlich oft nah beieinander.

Gartenbaukino (Eröffnungsfilm), Cinemagic in der Urania, Cine Center, Votiv Kino, 12. bis 20. November, www.kinderfilmfestival.at

Aus der aktuellen FALTER:WOCHE


Kinderbücher

Weißt du, wo die Liebe wohnt? (ab 4 Jahren)

Wo wohnt die Liebe? Der kleine Tom stellt seinem Opa diese Frage unverblümt. Der überlegt lange, dann sagt er: „Die Liebe kann ganz unterschiedliche Formen annehmen. Sie sieht nie gleich aus. Aber wenn du aufmerksam bist, kannst du sie trotzdem erkennen. Komm mit, ich zeige dir, was ich meine.“ Was folgt, ist keine Belehrung, sondern öffnet die Augen und die Sinne: für alles, was da ist und was man vielleicht nicht wahrgenommen hat. Die Liebe wohnt in der Brotdose, die die Mutter liebevoll gefüllt hat, in dem Keks, den der beste Freund mit einem teilt. Man kann sie auch riechen: im Duft der frisch gewaschenen Bettdecke und man kann sie hören: in Entschuldigungen, sogar in einem Verbot. Eine reizende Einladung zum Sehen und Fühlen.

Lisa Weisbrod, Nini Alaska (Illustrationen): Weißt du, wo die Liebe wohnt? dtv, 32 S., € 14,40 (ab 4)

Erhältlich im faltershop, Rezension: Kirstin Breitenfellner 


Was ist Krieg? (ab 8 Jahren)

Erklärungsbedarf in Sachen mangelnden Friedens gibt es derzeit genug. Eduard Altarriba stellt die Themen, um kriegerische Auseinandersetzungen besser begreifen zu lernen, anschaulich dar: mit einfachen und ansprechenden in den Farben Rot, Grau und Schwarz gehaltenen Illustrationen und dazu passenden kurzen Texten. Wer ist in einen Krieg involviert? Welche Akteure gibt es in der Weltpolitik? Welche Rolle spielen Waffen und Geld dabei? Was unterscheidet Kriege von Revolutionen oder Terror?  Und welche Folgen haben Kriege für die Zivilbevölkerung? Am Schluss erläutert Altarriba die Kriege in Syrien und der Ukraine.

Eduard Altarriba: Was ist Krieg? Beltz & Gelberg, 48 S., € 15,50 (ab 8)

Erhältlich im faltershop, Rezension: Kirstin Breitenfellner

Produktion: Julia Allinger


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